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HERMÈS

HERMÈS

aktualisiert 12 April 2012

Damenbekleidung, Damenschuhe, Herrenbekleidung, Herrenschuhe, Accessoires, Taschen, Schmuck, Uhren, Parfüm, Wohn-Accessoires

Designer
Christophe Lemaire & Véronique Nichanian

Seit 1837

Herkunft Paris

English | Deutsch | Français

Die Prêt-à-Porter Femme Frühjahr-Sommer 2012 war die zweite Kollektion, die von Christophe Lemaire für das Haus Hermès entworfen wurde. Mit der neuen Kollektion verfolgt er kontinuierlich seinen Wunsch, eine Garderobe zu kreieren, die aufeinander aufbaut und miteinander kombinierbar ist. Sie ist schlicht und geht mit der Zeit. Sie kleidet die moderne Nomadin.

Wie schon bei seiner Winterkollektion begann Lemaire mit einer Geschichte aus Weißtönen die mit einer aufwendigen Hohlsaumstickerei an die wertvolle Bett- und Tischwäsche aus dem 19. Jahrhundert erinnerte. Folkloristischer Chic kommt in Mattweiß, Kalk, Ecru, Champagner und Elfenbein. Die Silhouetten sind gerade und schlicht – inspiriert von der Designerin Valentina Schlee, die in den 20er Jahren von Russland nach Amerika emigrierte und für ihren puren Stil bekannt wurde. Sie war die Erste, die Schauspielerinnen wie Katharine Hepburn und Greta Garbo ausstattete.

Butterweiches Lammleder in Curry- und Honigtönen sowie Papapya- und Orangenfarben prägten den zweiten Teil der Kollektionsgeschichte. Ledertuniken, sportive Hosenanzüge im Mao-Stil aus leichter Baumwolle, weite Parkas und leichte Lederwesten spielten mit der großen Bandbreite der Gewürzfarbpalette.

Als Accessoire setzte Lemaire auf eine Neuauflage der Passe-guide Tasche, die schon 1975 in der Kollektion war und für diese Saison neu aufgelegt wurde. Die Passe-guide ist eine Kreation von Henri d’Origny, dem französischen Designer der schon seit über 50 Jahren für das Haus Hermès tätig ist.
Großer Silberschmuck als Colliers und Armreifen bereicherten die Silhoutten der feinen Roben.

Klare, geometrische Formen in Braunvariationen (Tabak, Karamel, Zimt, Hasselnuss), Weiß und Schwarz sowie ein aufwendiger Materialmix leiteten das dritte Kapitel der Geschichte ein. Ganz besonders waren Westen und Röcke aus gewebten Seidenfäden mit feinen Lederbändern.

Für den Abschluss seiner Kollektion hatte Christophe Lemaire das Bild eines Sonnenuntergangs in der afrikanischen Steppe vor Augen – ein eindrucksvolles Farbspiel in Kobaltblau, Smaragdgrün und Ultraviolet für asymetrische Trikinis, Zweiteiler und Badeanzüge mit Kordeln, die mit weichen Wildlederwesten, -tuniken und -röcken kombiniert waren. Diese Entwürfe bilden den Beginn einer großen Hermès Bademodenkollektion, die im Frühjahr-Sommer 2012 präsentiert wird und zu der wir Ihnen in Kürze weitere Informationen zur Verfügung stellen werden.



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